Chinas Dominanz Chinas Dominanz in der weltweiten PV-Panel-Produktion hält an. Im Jahr 2024 wird China mit seiner Produktion 80 % der weltweit installierten Kapazität abdecken.
Dieser Trend wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern. Laut einer kürzlich veröffentlichten Aktualisierung der Politik durch das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie wurden die Mindestanforderungen an die Kapazität zwar verschärft, sie werden sich jedoch nur minimal auf das Problem der Überkapazitäten im Vergleich zur tatsächlichen Nachfrage auswirken.
Die privilegierte Stellung der Top-10-Hersteller Im Jahr 2024 werden die zehn größten Hersteller 52 % der installierten PV-Kapazität auf dem Weltmarkt liefern. Ende 2024 hat die Gesamtproduktionskapazität aller Modulhersteller fast das Dreifache der erwarteten Nachfrage im Jahr 2025 erreicht.
Verlangsamtes Wachstum Das Wachstum der weltweiten PV-Installationen verlangsamte sich im Jahresvergleich von 77 % im Jahr 2023 auf 17 % im Jahr 2024. Die Analysten gehen auch davon aus, dass die weltweiten PV-Installationen weiter wachsen werden, aber die Wachstumsrate wird auf einem ähnlichen Niveau wie 2024 bleiben.
Das Problem der Überkapazitäten Die enormen Überkapazitäten in der gesamten Lieferkette (von der Polysiliziumverarbeitung über Ingots, Wafer, Zellen und Panels) bleiben auch 2024 auf einem unhaltbaren Niveau. In der Praxis bedeutet dies, dass der Abwärtsdruck auf die Preise im Jahr 2025 anhalten wird. Nach der weitgehenden Abkehr von der Mono-PERC-Technologie im Jahr 2024 besteht der Großteil der PV-Panelproduktion nun aus der TOPCon-Technologie.
Das Paradoxon der TOP 5 Auf die fünf größten Hersteller entfallen 54 % der weltweiten Panelproduktion. Es ist immer noch paradox, dass die Panelproduktion der am wenigsten konsolidierte Teil der Lieferkette der PV-Industrie ist.
Vertiefung der Konsolidierung Die Konsolidierung der Produktion findet nicht nur auf der Ebene der Module statt. In den letzten Jahren hat auch eine Konsolidierung bei Polysilizium, Siliziumwafern und der Zellverarbeitung stattgefunden, wo die zehn größten Hersteller ihre Vormachtstellung ausgebaut haben.
Analysten gehen davon aus, dass bis 2025 weitere Hersteller aus dem Markt gedrängt werden, was sich jedoch angesichts des Produktionsumfangs der Top-10-Hersteller kaum auf den Konsolidierungsgrad auswirken wird.